Sharing Economy II: Stocksy + Juno

Hier sind zwei weitere Vertreter der wirklichen Sharing Economy. Unternehmen oder Organisationen, die wirklich teilen, die sich also nicht nur den sozialen Beziehungen und des Vokabulars bedienen, um daraus ein Produkt zu generieren, das es eher auf einseitige Transaktionen anlegt. Unternehmen wir Uber, AirBnB haben letztendlich nur das Geheimnis entdeckt, wie sich Dienstleistungen im großen Stil aggregieren und verteilen lassen und dabei vor allem bisher eher regional organisierte Leistungen globalisiert. Wodurch sie natürlich den Regionen und deren Substanz eher schaden. Hohe Zeit also für genossenschaftliche Alternativen.

Stocksy

Bei Stocksy handelt es sich um eine Stock Foto Seite, bei der alle beitragenden Fotografen auch Inhaber sind. Die Plattform ist eine Kooperative, die an die Integrität der Kreativen glaubt, die das faire Teilen von Fotos ermöglicht, Co- Besitzerschaft und demokratische Beteiligung aller Mitglieder.

 

Dieser Claim auf der Internetseite beschreibt das grundlegende Prinzip:

We’re also a cooperative! (Think more artist respect and support, less patchouli.) We believe in creative integrity, fair profit sharing, and co-ownership, with every voice being heard.

Handle genossenschaftlich. Nutze Stocksy

Juno

Juno ist eine Organisation, die in New York eine echte Alternative zu Uber sein möchte. Geboten werden Mitfahrgelegenheiten. 50 % des Eigenkapitals gehören den Fahrern bzw. Fahrzeugbesitzern. Die Gründer sind erfahrende Startup Veteranen wie zum Beispiel Talmon Marco, der bereits die Messaging Anwendung Viber entwickelt und für 900 Millionen Dollar an Rakuten verkauft hat. Die Gebühr pro Fahrt liegt übrigens weit unter der Gebühr von Uber und die Fahrer können darüber hinaus auch als Festangestellte arbeiten.

Und auch hier sagt ein Blick auf die Internetseite alles:

UNO TREATS DRIVERS BETTER, DRIVERS TREAT YOU BETTER.

Handle genossenschaftlich. Beim nächsten New York Besuch Juno nutzen oder einfach mit uns zusammen ein genossenschaftliches Uber bauen.

 

Und jetzt

Wir sind weiter auf der Suche nach genossenschaftlich denkenden und handelnden Unternehmen, die mit Hilfe digitaler Plattformen neue Alternativen zu einseitig Wert extrahierenden Plattform Monopolen schaffen. Wer also selber ein solches Unternehmen gründen möchte oder eines kennt, kann gerne auf uns zukommen. Einfache eine Mail schreiben oder unsere Social Media Kanäle nutzen, zum Beispiel @meineadg.

 

 

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Boris Janek -

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