Dies ist der vierte Teil des Gastbeitrags von Holger Gelhausen zum Thema „Wertbasierte Innovation“, diesmal geht es um die Frage, waum uns alte Muster und Bedeutungen einengen.

 

Teil 1:Wertbasierte Innovation

Teil 2: Wertbasierte Innovation II

Teil 3: Bedeutungen und Erfahrungen


Hahaha – Hahaha 500 Dollar der Flop des Jahrzehnts – Warum alte Muster und Bedeutungen uns einengen?

„Haha haha 500 Dollar….. der Flop des Jahrzehnts“ sagte Steve Ballmer der Chef von Microsoft auf der legendären Pressekonferenz im Januar 2007 über das iphone. Ballmer hat das iphone in seinen Mustern interpretiert und die neuen Chancen gar nicht gesehen. Für ihn war das Handy eine Email-Maschine und die Innovationsräume waren eine gute Tastatur und lange Batterielaufzeiten. Neue Innovations Richtungen kommen aus neuen oder aber aus wiedergewonnenen Bedeutungen, die wir persönlich erleben müssen.

Wie kommen wir neuen Bedeutungen und Sichtweisen?

Wenn wir ein Gefühl von Unbehagen mit der bestehenden Situation haben, dass sich in vielfältig ausdrücken kann z.B.:

 „Ich fühle, dass wir mit dem Leben unserer Kunden falsch ausgerichtet sind, ungeachtet unserer kontinuierlichen Innovation.  Dass es eine Veränderung in ihrem Leben gibt, aber unsere Industrie steckt immer noch in alten Interpretationen.

Dieses Gefühl kann bei einigen Personen in Kontakt mit dem Leben der Kunden und der Evolution der Gesellschaft auftreten.

 „Ich fühle, dass unser Produkt undifferenziert ist. Dass unsere Branche auf dem gleichen Leistungsparameter konkurriert, und alle Produkte sehen gleich aus. „Dieses Gefühl kann bei einigen Personen auftreten, die mit der Dynamik des Wettbewerbs in Berührung kommen.

 „Ich fühle, dass wir eine tolle neue Technologie vor uns haben, aber wir sind nicht wirklich in der Lage das volle Potenzial zu erobern.“

Dieses Gefühl kann bei einigen Einzelpersonen in Kontakt mit neuen technologischen Möglichkeiten und mit Lieferanten von fortschrittlichen Technologien auftreten.

 „Ich fühle, dass unsere Organisation ihren Sinn für Zweck verloren hat.“

Dieses Gefühl kann bei Personen auftreten, die mit der Kultur und Identität unserer internen Organisation in Verbindung stehen oder wie wir mit Dritten kommunizieren und Markenidentität schaffen.

Erst wenn einige dieser Gefühle uns berühren und wir was ändern wollen, können wir neue Bedeutungen schaffen.

Erste Schritte zu neuen Bedeutungen

Veränderungswünsche starten oft mit einem unklaren und auch nicht präzisen Gefühl, es werden ersten neue Bedeutungen skizziert. Es ist der Beginn eines Reifeprozesses, der die Bedeutungen tiefer auslotet und immer wieder Schleifen in der Reflektion dreht. Der Ansatz, um immer mehr in die Tiefe zu gehen, ist eine kritische Reflektion mit anderen Menschen. Sparringspartner zu suchen die auf dem Weg zu tieferen Bedeutungen helfen. Wir gehen immer mehr in die Tiefe, vielleicht in Sinnbäumen,die uns zu den Wurzeln kommen lässt. Aus den eigenen Sinnbäumen lassen sich dann Fragen beantworten, aber das besprechen wir im Teil 5

 

Wertbasierte Innovation

Sinnbäume nach Tatjan Schnell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Unser Gastautor Holger Gelhausen

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Boris Janek -

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