Unsere letzten Artikel waren sehr von den Themen Wertbasierte Innovation und der Sharing Economy geprägt. Wir fokussieren uns auf diese Themen, weil wir auf die  Veränderungen, die wir gerade erleben, weder mit den Strategien und Handlungsweisen der Vergangenheit noch mit den gleichen Strategien wie unsere alten und neuen Konkurrenten reagieren können.

 

Wertbasierte Innovation ist dabei  auch eine Antwort auf Design Thinking und Co.  Design Thinking, die wir auch für sehr bedeutsam halten, nur zu neuen Lösungen. Aber sind Lösungen wirklich das Problem in unserer Branche? Eine digitale Infrastruktur ist noch kein besseres Banking. Vielmehr sind die Menschen und auch die Banken selber auf der Suche nach Sinn und Bedeutung und wer könnte sich dieser Sache besser annehmen als Genossenschaften?

 

Mit der Sharing Exonomy oder auch mit der Gig Economy beschäftigen wir uns, weil sie einerseits Teil jener exponentiellen Entwicklungen ist, die Branche um Branche und letztendlich sogar die Strukturen von Wirtschaft und Gesellschaft disruptieren und andererseits, weil diese Sharing Economy ein Gegenmodell der Wertverteilung statt der Wertextraktion benötigt und wer könnte sich dieser Sache besser annehmen als die Genossenschaften?

 

Auch wenn Mensch und Organisation daran gewöhnt sind, das Alte möglichst lange zu bewahren. Wir sollten langsam damit beginnen, uns grundsätzlich neu zu erfinden. Wenn wir dann schon einmal dabei sind, sollten wir auch aufhören unsere Sitatuation auf äußere Umstände zurückzuführen . Auch andere Unternehmen und Partner – die ja in der gleichen Situation stecken – können unsere Probleme nicht lösen. Richtige genossenschaftliche Veränderung verlangt Einsatz und Ideen von jedem und damit auch einen viel höheren Grad an Innovationsaktivität. Beschäftigen Sie sich als Führungskraft oder sogar als Vorstand mindestens 10 Stunden im Monat mit Innoavtation?


Lesen Sie hierzu zum Beispiel:

CEO Test: Are you serious about innovation or just playing theatre?


 

Neue Technologien werden die Finanzbranche und die meisten der Banken und Versicherungen ohne Zweifel disruptieren.

 


Lesen Sie hierzu zum Beispiel:

The Financial Brand: New digital Technologies will Disrupt Banking Forever


Auch wenn es aktuell so aussieht, als sei der Fintech Spuk vorbei, als seien diese alle nur noch an Kooperationen interessiert oder von diesen abhängig. Wir werden erkennen, dass es sich nur um eine Atempause handelt. Gerade erst treten wir aus der Phase der digitalen Technologien erster Ordnung: Internet, Mobile, Social Media, Cloud und Big Data in die nächste, noch viel herausforderndere Phase eintreten, die noch trügerisch, aber bald schon exponentiell wirken wird.

 

Bei diesen Technologien handelt es sich um künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, Blockchain, Open Banking + API und die Automatisierung von Prozessen durch Roboter Systeme. Die Möglichkeit sich hierauf vorzubereiten und hierauf zu reagieren wird im Sinne des Moorschen Gesetzes mindestens doppelt so kurz sein. Zukunftsforscher Gerhard Leonhard spricht sogar davon, dass alles, das wir in 10 Jahren erwarten, bereits in 18 Monaten da sein wird.

 

Wenn aber alles zu Technologie wird und wenn wir davon ausgehen müssen, dass andere hier viel besser und schneller sind, dann brauchen wir Innovation of Meaning  und Plattform Genossenschaften und deshalb gehen unsere Themenschwerpunkte weiter.


Lesen Sie hierzu zum Beispiel auch die Geschichte vom trotzigen Kunden.

Der Bank Blog: Bankkunden wollen nicht auf Filialen verzichten

Will er wirklich nicht auf Filialen verzichten oder sucht er einfach nach Bedeutung und Sinn und glaubt diese nur bei Menschen zu finden?


Photo by ian dooley on Unsplash

 

 

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Boris Janek -

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