Dies ist der 6. und vorerst letzte Teil des Gastbeitrags von Holger Gelhausen zum Thema „Wertbasierte Innovation“. Er gibt einen erste kurze Antwort darauf, wie wertbasierte Innovation gelingt und warum Design Thinking bei dieser wichtigen Art der Innovation nicht weiter hilft.

 

Teil 1:Wertbasierte Innovation

Teil 2: Wertbasierte Innovation II

Teil 3: Bedeutungen und Erfahrungen

Teil 4: Warum alte Muster und Bedeutungen uns enengen

Teil 5: Was würde ich lieben, das auch Kunden lieben würden


Wie gelingt eine wertbasierte Innovation?

  1. Verstehen der eigenen persönlichen Sinnstiftungen und Lebensbedeutungen
  2. Tieferes Verstehen und Einfühlen der Werte und Glaubensätze der Firmengründer
  3. Gemeinsame Interpretation der Werte und Glaubensätze der identitätsstiftenden Firmengründer auf neue Kontexte
  4. Nachfühlen der neuen Kontexte auf eine emotionale Bedeutung
  5. Entwicklung der Innovationsansätze und Lösungsräume (How)
  6.  Produkte und Services entwickeln

Warum Lösungsansätze wie z.B. Design Thinking nicht bei der Entwicklung von Bedeutungen weiterhelfen.

Design Thinking ist eine wunderbarere Methodik die in bestehenden Denkräumen und bei bestehenden Bedeutungen zu Lösungen verhilft. Wenn die Bedeutungen unklar oder diffus sind oder verloren gegangen sind, dann helfen keine Lösungsansätze weiter oder es werden viele Lösungen entwickelt die keinen berühren. Auch liefert Design Thinking in vielen Unternehmen nur inkrementelle Verbesserungen der bestehenden Produkte und Services. Wurde das iphone durch Design Thinking entwickelt? Die Sony Playstation? VR Brillen? Das Nesta Thermostat? 

 


 

Unser Gastautor Holger Gelhausen

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Boris Janek -

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