In der Innovationswerkstatt der Fiducia & GAD IT AG in München ist am 11. Januar der 4. GENOhackathon zu Ende gegangen. Der GENOhackathon wird gemeinsam von der DZ BANK Gruppe, der Fiducia & GAD IT AG und der ADG veranstaltet. 85 Teilnehmer aus der GFG haben sich drei Tage in Teams bestehend aus Bankern, Software-Entwicklern und FinTechs intensiv mit der Entwicklung von Ideen beschäftigt, die neue Geschäftsmodelle für die Zukunft darstellen können oder aktuelle Kundenprobleme lösen. Das Ergebnis spricht für sich.     

4. GENOhackathon in München

4. GENOhackathon in München

Für alle, die gerne kreativ und agil arbeiten

Viele denken bei einem Hackathon noch an ein Event, bei dem sich eine Gruppe von Programmierern ein Wochenende lang konspirativ in abgedunkelten Räumen trifft und Code entwickelt. Aber auch wenn der Hackathon seine Ursprünge im Programmierumfeld hat, so sind beim 4. GENOhackathon nicht nur „Coder“ eingeladen, sondern alle, die eine Idee oder eine konkrete Problemlösung für ihre Bank haben und diese weiterentwickeln wollen –und die darüber bereit sind, unter Zeitdruck, in heterogenen Teams und mit ungewissem Ergebnis an ihrem Thema weiterzuarbeiten. Wer es nicht erlebt hat, kann den Spirit, die Kreativität, die Stimmung, das herzliche und ungezwungene Miteinander auf Augenhöhe, den belebenen Wettbewerb beim Pitch und letztendlich die fantastische Ausbeute an Prototypen kaum nachvollziehen. Man muss ihn einfach mal erlebt haben, den GENOhackathon. Viele Teilnehmer des 4. GENOhackathons waren zum ersten Mal dabei – und versprachen nach drei intensiven Tagen wiederzukommen.

Was passiert beim GENOhackathon?

Insgesamt vergeben die 3 Veranstalter, ADG, DZ BANK Gruppe und Fiducia & GAD IT AG, jeweils 25 Teilnehmerplätze an Mitarbeiter genossenschaftlicher Banken. Hinzu kommen einige Teilnehmerplätze für FinTechs und Partner wie Microsoft. Kosten entstehen den Teilnehmern mit Ausnahme der Reise- und Übernachtungskosten nicht – aber idealerweise bringen sie zum Hackathon eine Idee mit, die geeignet ist, ein Problem in ihrem Unternehmen zu lösen – und eine große Portion Leidenschaft und Veränderungsbereitschaft. Beim 4. GENOhackathon wurden im Vorfeld ca. 40 Ideen eingereicht und gefiltert. 30 davon wurden von den Ideengebern auf dem GENOhackathon gleich zu Beginn „gepitcht“. Nach dem demokratischen Prinzip wurden davon 12 Ideen ausgewählt, die in den folgenden Tagen intensiv weiterentwickelt und schließlich vor der Jury gepicht wurden.

 Whats in for me? Spiel, Spaß, Spannung – und ein echtes Lernerlebnis

Nach der Teamfindung starteten die Teilnehmer sofort mit der Ausarbeitung ihres Themas in den Teams. Schließlich ging es darum, die Jury am letzten Tag mit einem einzigartigen Konzept, einem echten Prototypen und einem tragfähigen Business Case zu überzeugen und somit ein Sponsoring von den Jurymitgliedern zu erhalten. Eine ambitionierte Aufgabe – und ein echtes Erfolgserlebnis zum Thema netzwerken und agiles Arbeiten. Denn nur mit Teamspirit und echtem Engagement wird das Ergebnis gut. Beim 4. GENOhackathon haben es gleich fünf Teams geschafft, die Jury zu überzeugen.

Die Jury des 4. GENOhackathon

Die Jury des 4. GENOhackathon: v. l. n. r. Bernhard Lamprecht (VR-Bank Bamberg), Helmut Gawlik (VR-NetWorld), Thomas Ullrich (DZ BANK AG), Carsten Pfläging (Fiducia & GAD IT AG) und Boris Janek

And the winner are..
Wir gratulieren! Diese fünf Teams dürfen sich auf ein Sponsoring der Jury freuen:

  • VR-MeinNachlass:
    eine Art Robo-Advisor für die Nachlassregelung, bei der der Kunde gezielt auf das Thema Nachlassregelung angesprochen wird und neben dem analogen Nachlass auch Hinweise auf die digitale Nachlassregelung präsentiert bekommt
  • VR Taler
    möchte die Kapitalbeschaffung für Unternehmen auf Basis des Initial Coin Offering (ICO) Verfahrens erleichtern. Dabei sollen mittels Blockchain-Technologie digitale Wertmarken (Tokens) erzeugt werden, die untereinander gehandelt werden können.
  • VR-Marktschwärmer
    soll als regionale E-Commerce-Plattform lokale Produktanbieter mit Kunden in der Region verzahnen. Die Vermarktungsplattform kann den VR-Banken als White-Label-Lösung zur Verfügung stehen.
  • Blockchain Fördermittel
    Bei der Vergabe von Fördermitteln gibt es viele Schnittstellen und viele Beteiligte. Das verlangsamt den Prozess. Durch die Nutzung der Blockchain zum zentralen Datenaustausch unterschiedlicher Banken bei der Vergabe von Fördermitteln kann dies vereinfacht und beschleunigt werden.
  • VR-Erfolgsgründer
    ein genossenschaftliches Portal für Gründer, das sowohl wichtige Informationen als auch Finanzierungsmöglichkeiten vermittelt


Wie geht es jetzt weiter nach dem 4. GENOhackathon?

Im nächsten Step werden die Gewinner-Teams zu einer zweitägigen Innovationswerkstatt bei der ADG auf Schloss Montabaur eingeladen. In den beiden Tagen werden die Teams  die unter Begleitung von Innovationscoachs ihre Ideen validieren und über Kunden-Interviews erste Markttests durchführen. Danach bestünde gar die Möglichkeit, die Innovation im GENOLab im Rahmen eines virtuellen und dreimonatigen Accelerator-Programmes  weiter voranzubringen. So kann aus einer ersten Idee eine echte genossenschaftliche Innovation werden.

 

Weitere Quellen

 

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Anne Neuroth -

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