Unser Idee: Eure Meinung

Im vergangenen Jahr haben wir zusammen mit dem Genesis Institut  unsere erste Genowequbator Veranstaltung in Berlin durchgeführt. Ziel war es, mit sehr unterschiedlichen Menschen aus verschiedenen Umfeldern in interdisziplinären Teams kooperative oder noch besser genossenschaftliche Ideen zu entwickeln. Unterstützt wurden wir dabei von professionellen Design Thinkern. Im November fand nun die Fortsetzung dieser Veranstaltung statt, mit dem Ziel weiter an den vorhandenen Ideen zu arbeiten oder aber auch neue Ideen zu entwickeln. In meinem sehr kleinen Team – wir waren nur 2 Personen- haben Karl Staudinger von Rückenwind.coop und ich an einer Idee gearbeitet, welche regionale Herausforderungen mit kooperativen, im besten Fall und wenn sinnvoll genossenschaftlichen Problemlösungen beantworten soll:

Welches Problem lösen wir?

Kommunen verfügen schon jetzt über immer weniger eigene Geldmittel, um die regionalen Bedürfnisse der Bürger zu decken. Außerdem gelingt es ihnen nur selten Bürger aktiv einzubinden und in Verantwortung zu nehmen. Zu diesen Bedürfnissen gehört z.B. der Betrieb von Schwimmbädern, Jugendzentren, die Entsorgung von Müll in öffentlichen Parkanalagen oder auch neue Probleme wie die Digitalisierung.

Für die Aufrechterhaltung müssen sie sich immer häufiger in die Abhängigkeit von zahlungskräftigen Unternehmen begeben, wodurch sie ihre Souveränität verlieren

Auf der anderen Seite sind Bürger an einem attraktiven Lebensraum jenseits von ökonomischen Verwertungsinteressen interessiert, bleiben meistens jedoch passiv, weil sie nicht wissen, wie sie Probleme ohne private Mittel lösen können. Zusätzlich wird das Zusammenleben in der Region durch soziale Medien teilweise ausgehöhlt, aktive kommunale Arbeit wird durch Facebook Postings und „gefällt mir“ Klicks ersetzt.

 

Für wen lösen wir das Problem?

Kommunen, weil diese zukünftig immer weniger in der Lage sein werden Bürger Services aufrecht zu erhalten und regionale Einrichtungen zu betreiben. Sie werden dadruch Geld sparen und Bürger stärker beteiligen können, was auch zu mehr Zufriedenheit der Bürger mit der Verwaltung führen wird

Bewohner der Kommune, weil diese Bürger Services und regionale Einrichtungen selbstständig betreiben können und so die Region unabhängiger und demokratischer gestalten können. Mitbestimmung und -gestaltung führen zu weniger Politik Verdrossenheit. 

Durch unsere Lösung wird Wert in der Region geschöpft und im regionalen Wirtschaftskreislauf gehalten. Aber die Region wird auch attraktiver für andere Menschen und auch Unternehmen. Es entstehen wirklich smarte Städte oder Dörfer, die nicht nur auf Technologie setzen.

 

Wie sieht unsere Lösung aus?

Wir entwickeln eine Bot basierte Plattform, mit deren Hilfe Menschen vor Ort auf der Basis von Blaupausen lernen können, wie man eine kommunale Genossenschaft gründen kann. Durch die Frage und Antwort Systematik des Bots werden alle wichtigen Gründungsunterlagen für die Genossenschaft sofort erstellt.

Die Botplattform ist von Anfang an mit Inhalten und Beispielen befüllt. Es werden so die Fragen beantwortet:

 

  • Welche regionalen Herausforderungen kann es geben?
  • Wie können diese durch Bürgerinitiative gelöst werden?
  • Welche konkreten Beispiele gibt es?
  • Wie wurde dort vorgegangen?
  • Was wurde dort, damit erreicht?
  • Welcher Ansprechparter steht dort vielleicht als Unterstützer zur Verfügung

 

Kommunen können auf der Plattform ihre regionalen Projekte einstellen. Bürger können aber ebenfalls ihre Projektideen einstellen und Mitstreiter finden. Die Plattform ist keine Crowdfunding Plattform, die Geld einsammelt. Ergänzend könnten regionale Paten oder Coaches eingesetzt werden, die z.B. aus regionalen Genossenschaftsbanken kommen könnten.

 

Womit verdienen wir Geld?

Option 1: Die Plattform wird als White Label Lösung an Kommunen verkauft. Sie ist dann aber schon mit Inhalten und Lösungsblaupausen befüllt.

Option 2: Kommunen zahlen für die Nutzung der Plattform und gelöste regionale Probleme eine Gebühr. Genossenschaften zahlen Gebühr für Nutzung der Plattform und zusätzliche Unterstütungsleistungen zur Gründung

 

Und nun die Fragen an Euch?

Haben wir die Lösung für ein relevantes Problem gefunden? Und falls ja, vielleicht möchtet oder könnt Ihr uns unterstützen.  Gibt es vielleicht eine Kommune, mit und in der wir Problem und Lösung weiter validieren könnten oder gibt es in Eurer Region ein Problem, welches schon lange gelöst werden müsste, aber die Kommune sich einfach nicht bewegt? Einfach hier kommentieren, wir kommen dann auf Euch zu. Oder eine Mail an boris_janek@adgonline.de.

 

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Boris Janek -

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